1985 bekam ich meinen allerersten Computer, einen Commodore VIC-20 (auch VC20 oder Volkscomputer genannt, siehe Bild unten). Der 8-bit-Prozessor ist ein 6502 von MOS Technology und hat eine Taktfrequenz von 1 MHz. Der RAM-Speicher hat eine Größe von 5 kB. Als Speichermedium verwendete man einen Kassettenrekorder, die Commodore Datassette (VC-1530). Damit liessen sich auf herkömmlichen Musikkassetten Programme speichern. Diese Speichermedien waren zwar günstig, aber der Lade- und Speichervorgang dauerte extrem lange. Die Datassette liess sich auch am Commodore 64 verwenden, hier gab es jedoch spezielle Programme wie TurboTape, welche das Laden von Kassette enorm beschleunigten. Meinen VC20 habe ich mit einem Reset-Taster versehen, und eine 3 kB RAM-Speichererweiterung (VC-1210) erweitert den Speicher des VC20 auf insgesamt 8 kB.






1986 bekam ich einen Commodore 64 (auch C64 oder Brotkasten genannt, siehe Bild unten). Der 8-bit-Prozessor ist ein 6510 von MOS Technology und hat eine Taktfrequenz von 1 MHz. Der RAM-Speicher hat eine Größe von 64 kB. Anfangs benutzte ich die Datassette (VC-1530), welche ich noch vom VC20 hatte. Später holte ich mir ein Diskettenlaufwerk, die Commodore Floppy (VC-1541). Diese war schon erheblich schneller als die Datassette, jedoch immer noch lahm im Vergleich zu heute. Daher baute ich den Rechner und die Floppy auf SpeedDOS Plus um. Durch diesen hardwaremässigen Eingriff, bei dem die Kernel-ROMīs im Computer sowie der Floppy ausgetauscht und ein zusätzliches Parallelkabel vom Userport in die Floppy gelegt wurden, beschleunigte sich der Datentransfer erheblich.

Als Drucker hatte ich damals einen Commodore Nadeldrucker (MPS-801). Am C64 hatte ich auch meinen ersten Kontakt mit der Onlinewelt. Zuerst besaß ich einen Akustikkoppler mit 300 bit/s. Dieser war jedoch sehr störanfällig durch Geräusche, einmal gehustet und schon hatte man wirre Zeichen auf dem Bildschirm. Er besass runde Gummimuffen und als die Telefone dann mit der Zeit eckige Hörerformen annahmen, funktionierte das Ganze nicht mehr. Daher kaufte ich mir damals ein Resco Modem mit 300 bit/s. Damit konnte man endlich störungsfrei Übertragen und auch schon Rufnummern wählen. Meinen C64 habe ich mit einem Reset-Taster versehen, ebenso die Floppy. Außerdem besitzt der C64 ebenso wie die Floppy eine Umschaltplatine, mit deren Hilfe ich zwischen Original-Kernel und SpeedDOS Plus-Kernel umschalten kann.






1988 holte ich mir einen Commodore Amiga 500 (auch A500 genannt, siehe Bild unten). Der 16-bit-Prozessor ist ein Motorola 68000 mit einer Taktfrequenz von 7 MHz. Der RAM-Speicher hat eine Größe von 512 kB. Der Amiga hat ein internes Diskettenlaufwerk. Als Drucker hatte ich einen Commodore Nadeldrucker (MPS-1000) mit Traktoraufsatz für Endlospapier. Mein Modem war ein Discovery Lightspeed mit 2.400 bit/s. Durch eine interne Speichererweiterung von 512 kB inkl. Echtzeituhr habe ich den A500 auf 1 MB RAM aufgerüstet. Später folgte meine erste Festplatte von 40 MB und später eine von 80 MB. Controller sowie Platte waren extern angebracht und ziemlich klobig.

Der Amiga hat eine grafische Benutzeroberfläche ähnlich Windows. Diese wird Workbench genannt, hat Icons und die Bedienung erfolgt mit einer Maus. Damals war es auch üblich, ein zweites, zusätzliches Diskettenlaufwerk zu betreiben. 1990 holte ich mir einen Amiga 4000 im Desktop Gehäuse (A4000/040). Dieser hatte einen Motorola 68040 Prozessor mit 25 MHz Taktfrequenz. Den RAM Speicher rüstete ich auf 10 MB auf, die Festplatte hatte eine Grösse von 500 MB. Heute lacht man über solche Werte, aber damals war solch eine Maschine extrem hoch bestückt! Den A4000 besitze ich nicht mehr. Meinen A500 habe ich mit einem Reset-Taster versehen, ebenso mit einem Umschalter, um zwischen 512 kB RAM und 1 MB RAM umschalten zu können. Das zweite, externe Diskettenlaufwerk ist abschaltbar. Das Betriebssystem ist Kickstart 1.3.






1993 kaufte ich mir meinen ersten, gebrauchten PC. Dieser hatte einen 32-bit-Intel 486-DX Prozessor mit einer Taktfrequenz von 33 MHz. Der RAM-Speicher hatte eine Größe von 8 MB, die Festplatte betrug 540 MB. Mein Drucker war ein HP DeskJet 510, später folgte ein HP DeskJet 560C Farb-Tintenstrahler sowie ein Lexmark ColorJet Z33. Mein Modem war ein ZyXEL mit 19.200 bit/s. Dieses ersetzte ich später durch ein Creatix mit 28.800 bit/s. Kurz darauf holte ich mir einen neuen PC mit einem 32-bit-Intel Pentium Prozessor und einer Taktfrequenz von 90 MHz. Später machte ich einen Prozessortausch auf einen Intel Pentium mit 200 MHz. Meine jetzigen Drucker sind ein HP DeskJet 720C sowie ein HP DeskJet F2180 (Farb-Tintenstrahler/Scanner Kombination). Auf meinem Computertisch (siehe Bild unten) stehen meine jetzigen Rechner.




PC Nummer #1 (Prometheus) hat einen Intel Pentium 2 Prozessor mit 400 MHz Taktfrequenz (Mitte im oberen Bild). Der RAM-Speicher hat eine Größe von 256 MB, die Festplatte eine Kapazität von 28 GB. Sonstige Ausstattung: 32x Teac CD-ROM, Sound Blaster 32 PnP, Hercules Dynamite TNT2 Ultra 32 MB, 17 Zoll Acer Farbmonitor, HP CD-Writer 8x/4x/32x, Iomega Streamer. Das Betriebssystem ist Windows XP SP3.

PC Nummer #2 (Gilgamesch) hat einen Intel Pentium 3 Prozessor mit 700 MHz Taktfrequenz (Rechts im oberen Bild). Der RAM-Speicher hat eine Größe von 256 MB, die Festplatte eine Kapazität von 200 GB. Sonstige Ausstattung: 48x LG CD-ROM, TerraTec 128i PCI, Elsa Erazor 3 TNT2 Pro 32 MB, 17 Zoll Dell Farbmonitor, Benq CD-Writer 52x/32x/52x, HP ScanJet 2200C Scanner. Das Betriebssystem ist Windows XP SP3.

PC Nummer #3 (Enkidu) ist ein Dell Dimension 4300 und hat einen Intel Pentium 4 Prozessor mit 1.6 GHz Taktfrequenz (Links im oberen Bild). Der RAM-Speicher hat eine Größe von 512 MB, die Festplatte eine Kapazität von 80 GB. Sonstige Ausstattung: 16x/48x Toshiba DVD-ROM, Sound Blaster Live Player 5.1, NVIDIA GeForce3 TI200 64 MB, 17 Zoll Dell Farbmonitor, AOpen CD-Writer 32x/12x/48x. Das Betriebssystem ist Windows XP SP3.





PC Nummer #4 (Kronos) hat einen Intel Core 2 Duo Prozessor (E6750) mit 2 * 2.66 GHz Taktfrequenz (siehe Bild oben). Der RAM-Speicher hat eine Größe von 4 GB, die Festplatte eine Kapazität von 500 GB sowie 1 TB. Sonstige Ausstattung: 16x/52x LG DVD-ROM, 2 * 20x/48x LG DVD-Writer, Sound Blaster X-Fi Extreme Music, Zotac GeForce 8600 GTS 256 MB, LG 24 Zoll TFT-Monitor, sowie 8 externe USB-Festplatten (4 * 2 TB, 2 * 1.5 TB, 1 * 1 TB, 1 * 500 GB). Das Betriebssystem ist Windows XP SP3.





PC Nummer #5 (Daedalus) ist ein Laptop, ein Medion Notebook MD96380 (MIM2280). Es hat einen Intel Core 2 Duo Prozessor (T5450) mit 2 * 1.66 GHz Taktfrequenz (siehe Bild oben). Der RAM-Speicher hat eine Größe von 4 GB, die Festplatte eine Kapazität von 1 TB. Sonstige Ausstattung: Combo-Laufwerk (DVD-ROM/DVD-Writer), Sound Blaster kompatibel, NVIDIA GeForce 8600M GS 512 MB, 17 Zoll TFT-Bildschirm (16:9), Kartenleser, DVB-T Karte, WLAN, Bluetooth. Das Betriebssystem ist Windows XP SP3.



Netzwerk: Alle Rechner sind über Netzwerkkarten mit 100 Mbit/s und einem WLAN-Router (teilweise auch DLAN) miteinander vernetzt. Im rechten, oberen Bild könnt Ihr einen Blick hinter die Rechner werfen, so muss eine funktionstüchtige Verkabelung aussehen. Meine Internetverbindung (NetCologne) läuft nun über VDSL mit einem Downstream von 25 Mbit/s und einem Upstream von 1.5 Mbit/s.



Desweiteren habe ich einen kleinen Pocket-Computer, einen Casio FX-880P (unteres Bild). Er verfügt über 32 kB RAM und hat ein 2-zeiliges und 32-stelliges Display. Er besitzt 10 Speicherplätze für BASIC Programme und hat eine Bibliothek von 116 mathematischen Funktionen. Natürlich kann er auch als "normaler" Taschenrechner eingesetzt werden. Er hat eine Schnittstelle, an die ein Interface-Kabel zur Verbindung mit dem PC bzw. ein Kassettenrekorder zur Datensicherung angeschlossen werden kann. Früher benutzte ich ihn für kleine BASIC-Programme, die zur Berechnung von Planeten-Ephemeriden dienten. Gekauft habe ich diesen Rechner etwa um 1992.






Außerdem besitze ich noch meinen Taschenrechner aus der Schulzeit: einen Texas Instruments TI-56 (Baujahr 1986). Dieser funktioniert auch heute noch tadellos und wird regelmässig eingesetzt. Obwohl es mittlerweile neue Taschenrechnergenerationen gibt, gebe ich diesen um keinen Preis her.