Vixen 80L (1991)

Der Vixen 80L ist ein 2-linsiger Fraunhofer-Achromat.

Er hat eine Öffnung von 80mm (3"), eine Brennweite von 1200mm und ein Öffnungsverhältnis von f/15.

Der Tubus wiegt etwa 3kg und wurde nachträglich mit einem 2" TS Crayford Okularauszug mit 1:10 Mikrofokussierung und einem Reduzierstück auf 1.25" versehen. Das Gerät ist mit einem 8x50 Sucherfernrohr ausgestattet.

Den Vixen verwende ich hauptsächlich für die Sonnenbeobachtung mit Herschelprisma sowie für die Mond- und Planetenbeobachtung.




Galaxy Dobson D10 (2003)

Der Galaxy Dobson D10 ist ein Newton Spiegelteleskop auf einer Dobson Montierung aus Holz (Rockerbox).

Er hat eine Öffnung von 250mm (10"), eine Brennweite von 1250mm und ein Öffnungsverhältnis von f/5.

Das Gerät ist mit einem 8x50 Sucherfernrohr sowie einem Telrad Finder mit Tauschutzkappe und Selbstbau-Heizung ausgestattet. Der Tubus wurde nachträglich mit einem 2" TS Crayford Okularauszug mit 1:10 Mikrofokussierung und einem Reduzierstück auf 1.25" versehen, sowie die Rockerbox mit einem Azimut-Hebel (Selbstbau) bestückt.

Bei Bedarf helfen schwere Aquariumsmagnete am Tubusende zum Gewichtsausgleich bei schwerem Zubehör. Zwei Griffe am oberen Tubusende (Selbstbau) vereinfachen den Transport sowie das Positionieren beim Beobachten.

Der Tubus wiegt etwa 15kg, die Rockerbox um die 11.2kg. Der Hauptspiegel besteht aus Pyrexglas, die Obstruktion beträgt 26%.

Den Dobson verwende ich hauptsächlich für die Deep Sky-Beobachtung.




Skywatcher Equinox ED120 Pro (2011)

Der Skywatcher Equinox ED120 Pro ist ein 2-linsiger Halb-Apochromat (Schott ED Glas FPL-53).

Er hat eine Öffnung von 120mm (4.7"), eine Brennweite von 900mm und ein Öffnungsverhältnis von f/7.5.

Der 2" Crayford-Okularauszug besitzt ein Reduzierstück auf 1.25" und eine 1:10 Mikrofokussierung.

Das Gerät ist mit einem 8x50 Sucherfernrohr ausgestattet und kann auch mit einem Vixen Leuchtpunktsucher betrieben werden. Der Tubus wiegt etwa 6.2kg.

Der Equinox ED120 Pro ist mein Universalgerät, ihn benutze ich am meisten. Hauptsächlich verwende ich ihn jedoch für die Mond- und Planetenbeobachtung, hierbei meist mit meinem Bino-Ansatz.




Orion ED80 (2005)

Der Orion ED80 ist ein 2-linsiger Halb-Apochromat.

Er hat eine Öffnung von 80mm (3"), eine Brennweite von 600mm und ein Öffnungsverhältnis von f/7.5.

Der 2" Crayford-Okularauszug besitzt ein Reduzierstück auf 1.25" und wurde nachträglich mit einer Lacerta 1:10 Mikrofokussierung versehen.

Das Gerät ist mit einem 8x50 Sucherfernrohr ausgestattet. Der Tubus wiegt etwa 2.6kg.

Den ED80 verwende ich hauptsächlich als Übersichtsgerät, um im Sternenmeer herum zu wandern. Er dient jedoch auch als Reisegerät und zum Schnellspechteln.




Lunt Solar Systems LS60THa/DS50/B1200 (2008)

Das Lunt (Serien-Nr. 2009302) ist ein sphärisch korrigiertes H-alpha Flat-Field Sonnenteleskop (1-linsiger Achromat).

Es hat eine Öffnung von 60mm (2.4"), eine Brennweite von 500mm und ein Öffnungsverhältnis von f/8.3. Der 2" Crayford-Okularauszug hat eine 1:10 Mikrofokussierung und der 1.25" Okularstutzen des 1200er Blockfilters (12mm) besitzt ein T-2 Fotogewinde.

Die Wellenlänge beträgt 656.28nm (H-alpha), die Bandbreite beträgt <0.8A. Durch den zusätzlichen Double Stack Filter LS50FHa (Serien-Nr. 2010643) wird die Bandbreite auf <0.55A verringert. Dann beträgt die Öffnung allerdings nur 50mm und das Öffnungsverhältnis f/10.

Das Lunt wiegt etwa 2.9kg und wurde zusätzlich mit einer Prismenschiene sowie einem TeleVue Sonnensucher bestückt.

Das Lunt kann nur zur Sonnenbeobachtung verwendet werden. Im roten Licht des Wasserstoffs sind Protuberanzen, Filamente und Flares in der Sonnen-Chromosphäre deutlich zu erkennen.




Canon 10x30 IS (2008)

Das Canon ist ein bildstabilisiertes Fernglas.

Es hat eine Öffnung von 30mm, eine Vergrößerung von 10x, ein Gesichtsfeld von 6 Grad (105m / 1000m), eine Austrittspupille von 3mm und wiegt etwa 600g.

Ich verwende das 10x30 überwiegend für die Erdbeobachtung tagsüber sowie für die Beobachtung von schnellen, bewegten Objekten aus der freien Hand heraus (z.B. Flugzeuge).

Ich nutze es allerdings auch oft astronomisch, indem ich mich abends in den Liegenstuhl auf den Balkon begebe und einfach im Sternenmeer umher wandere und Satelliten beobachte.




Bresser Bino Researcher (2007)

Das Bresser ist ein Durchlicht-Mikroskop mit einer Vergrößerung von 40x - 1250x. Es verfügt über einen Bino-Ansatz und zwei DIN-Okularpaare (Vergrößerung: 10x und 12.5x, Durchmesser 23mm).

Der 4fach DIN-Objektivrevolver enthält die Vergrößerungen 4x, 10x, 40x (federnd gelagert) sowie 100x (Ölimmersion, federnd gelagert).

Der höhenverstellbare Kondensor hat eine Irisblende und eine Filterschublade (Durchmesser 32mm). Ein Dunkelfeldeinschwenker (Selbstbau) sowie zwei Farbfilter in rot und blau (Selbstbau) runden den Kondensor ab.

Der Kreuztisch (Objektführer) besitzt eine Nonius Skala; die 220V Halogenbeleuchtung (6V / 20W) ist regelbar.

Das Bresser Bino Researcher verwende ich, um in die Welt des Mikrokosmos einzutauchen und auch, um Mikrofotografie zu betreiben.

Hierzu benutze ich einen Okular-Projektionsadapter mit T-2 Fotogewinde (inkl. 20mm Huygens Okular, 2-linsig, 0.96").